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Teichplanung

Sicher hat die eine oder der andere von Ihnen, so wie ich auch, schon einmal daran gedacht, einen wunderschönen Gartenteich zu bauen und somit sein Eigen zu nennen. Die Grundgedanken klar definiert: Von größter Wichtigkeit ist der erste Schritt, nämlich die richtige Planung. Für die Planung eines Gartenteiches sollten Sie sich Zeit nehmen. Unüberlegte Arbeiten führen meist zu einem schlechten Ergebnis, die dann mit großem Aufwand korrigiert werden müssen.

Am besten gehen Sie bei der Teichplanung so vor:

Die richtige Standortwahl ist entscheidend für ein späteres, einwandfreies Funktionieren der biologischen Zusammenhänge und Abläufe. Der Teich sollte ca. einen halben Tag Sonne und einen halben Tag Schatten haben, weil es sonst zu einer schnellen Veralgung kommen könnte, dies könnte aber wiederum mit einer überdimensionierten Technik kompensiert werden.

Es ist zu empfehlen, die spätere Teichgröße und dementsprechend den Wasserinhalt nicht zu klein zu wählen. Es bietet sich ein Wasserinhalt von mindestens 3.000 ltr. an. Kleinere Teiche mit weniger Inhalt sind bei richtiger Technik auch möglich, nur bedenken Sie, das Wasser der Teiche mit geringerem Volumen heizt sich schneller auf und kühlt schneller ab. Für empfindliche Fische stellt dies ein Problem dar, da sie sich nur schlecht an die schnell veränderten Umgebungstemperaturen gewöhnen können.

Einige wichtige Fakten für die Teichplanung in der Übersicht

  • Planen Sie die richtige Teichtiefe. An der tiefsten Stelle, empfiehlt es sich mindestens 100 cm zu wählen, damit die eventuelle Fischhaltung bei Frost nicht gefährdet wird.
  • Entscheiden Sie sich vorher, ob Sie ein fertiges Teichbecken oder einen Folienteich anlegen wollen!
  • Bei einem Folienteich wird ein steinfreier Unterboden benötigt, ansonsten ist ein Vlies unter der Folie zu verwenden, welches eigentlich unbedingt empfehlenswert ist.

Folgende Vorgehensweisen empfehlen wir bei einem Folienteich

Als Gartenbesitzer verfügt man in der Regel über einen Wasserschlauch. Sie nehmen diesen Schlauch und legen ihn an den gedachten Umriss des Teiches aus.

Im zweiten Schritt sollten jetzt die so genannten Tiefenlinien ausgelegt werden. Dabei beginnt man vom Rand nach innen die eigentliche Flachwasserzone mit einer Linie zu markieren. Flachwasserzonen sollten so großzügig wie möglich angelegt werden, weil diese Bereiche später erheblich den biologischen Kreislauf Ihres Teiches stützen. In diese Flachwasserzone werden später die Teichpflanzen eingebracht.

Diese Flachwasserzonen können den ganzen Teich umfassen, wenn Ihre sonstige Gestaltung das zulässt. Sollten Sie z.B. eine Terrasse am Teich einplanen, kann in diesem Bereich das Ufer auch steil gebaut werden, also mit fast senkrechten Wänden. Unter Flachwasser versteht man eine Wassertiefe von höchstens 10 – 20 cm.

Wenn Sie also diese Linie ausgelegt haben, ist der nächste Schritt die weiteren Tiefenlinien auszulegen. Dabei sollte ein Gefälle von 50 cm Höhenunterschied nicht wesentlich unterschritten werden.

Es ist gar nicht so leicht, die erforderliche Mindesttiefe von ca. 1 Meter zu erreichen, wenn das Platzangebot für die Teichanlage begrenzt ist.

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